Neuigkeiten


Gelb und weiß

Ein neues Antependium


Aus bisher ungeklärten Gründen ist unser bisheriges weißes Antependium, also der Kanzelbehang, zunächst verschollen gewesen und ist dann nach längerer Zeit stark beschädigt bzw. verschmutzt wieder aufgetaucht.
Daher ist eine Neuanschaffung notwendig geworden. Gebraucht wird ein Antependium, um die jeweilige Kirchenjahreszeit anzuzeigen: das violette in der Fastenzeit, das grüne in der Zeit ab dem Trinitatisfest und das rote zu Pfingsten und an besonderen kirchlichen Festen. Das weiße Antependium wird vor allem in der Zeit des Weihnachts- und des Osterfestes, an sogenannten Christusfesten, verwendet.
Wie bei den anderen Paramenten in unserer Kirche hat die Gestaltung Christine Utsch vom Atelier für Paramentik am Paul-GerhardtStift zu Berlin vorgenommen. Form- und Farbgebung haben dabei folgende Bezüge: die Farbe Gelb – anstelle von Gold – steht für das Festliche, Königliche und Reiche und ist somit die passende Farbe für das Christusfest. Der gestickte weiße Kreis symbolisiert die Ewigkeit – die ewige Treue Gottes.
Möge uns das neue Antependium, das wir in der Osternacht in Gebrauch nehmen, lange erhalten bleiben und von der ewigen Treue Gottes künden.

 

Alexander Pabst



Ein neues Gesicht bei Martin Luther

Pfarrer Jonas Weiß-Lange

 

Liebe Leserinnen und Leser,

gebeten, mich Ihnen an dieser Stelle vorzustellen, wünsche ich zunächst ein gutes, gesegnetes Neues Jahr! Zeiten davon werden wir gemeinsam verbringen, denn ab Januar 2020 hat mich der Kreiskirchenrat für eine Übergangszeit bis zur Neubesetzung der Pfarrstelle mit der Wahrnehmung des pfarramtlichen Dienstes in Ihrer Gemeinde beauftragt – im Umfang einer halben Stelle. Mit der anderen Hälfte bin ich weiterhin in Königs Wusterhausen, Schenkendorf, Zeesen und Deutsch Wusterhausen tätig. Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf, Sie und Ihre Gemeinden kennenzulernen.

 

Zu meiner Person: Geboren in ein schwäbisches Pfarrhaus bin ich mit drei Geschwistern aufgewachsen, in Baden-Württemberg zur Schule gegangen und habe nach dem Abitur als Angestellter im Pflegedienst in einer diakonischen Einrichtung für geistig und körperlich Schwerstbehinderten gearbeitet – dort habe ich auch meinen Zivildienst geleistet.

Seit 1977 lebe ich mit meiner Frau, Dr. Chris Lange, in Berlin. Hier studierte ich an der Kirchlichen Hochschule und der Freien Universität. Hier wurde ich von Bischof Martin Kruse ordiniert. Mein Vikariat fand in Neukölln statt. Wir kamen seinerzeit als vollständiger Jahrgang zur Ausbildung in verschiedene Gemeinden, in Schulen und in Krankenhäuser im Kirchenkreis. In gewisser Weise schließt sich so ein Kreis für mich. Eine Ihrer ehemaligen Pfarrerinnen, Kristin Rücker, hat damals unsere Ausbildung begleitet. Aber was liegt nicht alles dazwischen! Für unser Land und unsere Kirchen – die Wiedervereinigung. Für mich als Pfarrer – zehn Jahre Dienst in Dahlem und noch einmal zehn Jahre in Nikolassee. Und dann für neun Jahre Pfarrer in der deutschsprachigen Gemeinde in Beirut, Libanon, sowie in Damaskus und Aleppo, Syrien – solange das dort möglich war. Äußerst unterschiedliche Erfahrungen also, die ich zu Ihnen mitbringe. Sprechen Sie mich ruhig darauf an, so wie ich Sie auf Ihre

Erfahrungen ansprechen möchte.

 

Und damit grüße ich freundlich,

Ihr Pfarrer Jonas Weiß-Lange


Gemeinsam mit Harke und Laubrechen

Unter dem Motto „Da mach ich mit“ trafen sich am letzten warmen Samstag im Oktober 2019 Angehörige unserer Gemeinschaftsgrabstelle auf dem Alten St. Jacobi Friedhof an der

Karl-Marx-Straße. Wir haben rund um unsere Grabstelle das Laub zusammen geharkt, die Wege gefegt und unsere Grabstelle schön gemacht. Nach getaner Arbeit saßen wir noch im Café Jacobi bei Kaffee und Kuchen in der Sonne zusammen. Es hat uns viel Freude gemacht miteinander alles schön zu machen. So wollen wir uns im Frühling wieder treffen.

 

Hannelore Bock und Gerlind Baas


Spirit and Soul

Abschied von Martin-Luther

 

Viele von euch haben es schon gehört, jetzt ist es offiziell: am 31. Dezember 2019 hatte ich meinen letzten Arbeitstag als eure Gemeindepfarrerin.

 

 

Am 1. März 2013 kam ich in meine Pfarrstelle in Martin-Luther und dieser Abschied jetzt, nach beinahe sieben Jahren, fällt mir nicht leicht. Viel Herzblut und Leidenschaft stecken in diesen Jahren und vieles haben wir gemeinsam erreicht, viele von euch sind mir ans Herz gewachsen. Wenn ich nun gehe, gerade wo doch jetzt unser Kirchengebäude in neuem Glanz erstrahlt und unsere Orgel nach dem Frühjahr neu und fein erklingen wird, dann liegt das daran, dass sich für mich im Kirchenkreis Neukölln

eine einmalige Chance aufgetan hat. Ab dem 1. Januar 2020 werde ich mit einer befreundeten Kollegin im Norden Neuköllns etwas aufbauen, das es so hier noch nie gab. Der Kirchenkreis Neukölln gibt uns

die Chance, ein Geistliches Start-Up zu gründen, dessen Ziel es ist, besonders für die jungen urbanen Menschen im Alter von 20-40 Jahren spirituelle und geistliche Angebote zu machen, die mit Kirche fast

gar nichts mehr am Hut haben und in den Kirchengemeinden so gut wie gar nicht auftauchen. Denn auch jene haben Sehnsucht nach Spiritualität und geistlichem Wachstum, suchen dies aber nicht in der Kirche. Wir wollen die jungen Erwachsenen dort ansprechen, wo sie in ihrem Alltag nach Sinn und Spiritualität suchen. In der direkten Begegnung mit ihnen wollen wie ihren Bedarf an geistlicher Begleitung, Seelsorge und spirituellem Coaching ausloten und passende Angebote entwickeln. Hierfür stellt der Kirchenkreis uns für sechs bzw. drei Jahre zwei volle Pfarrstellen zur Verfügung. Das Start-Up wird den Namen „Spirit and Soul“ tragen, englisch für „Geist und Seele“, und es wird auch keinen festen Standort haben, kein Gebäude, keine Kirche. Wir wollen vielmehr in die Räume gehen, in denen sich die

jungen Leute, die auf der spirituellen Suche sind, im Norden Neuköllns gern aufhalten: schöne Cafés, Yogastudios, Coworking-Spaces, das Tempelhofer Feld. So ist mein Herz schwer, wenn ich an meinen

Abschied von Martin-Luther denke, ich bin aber auch sehr gespannt auf das, was da an Neuem kommen mag. Für meine Zeit in Martin-Luther, für all die Begegnungen, für all die Arbeit, die wir gemeinsam gestemmt haben und für die vielen Stunden, die wir in Martin-Luther gemeinsam gegessen und gefeiert haben, bin ich sehr dankbar.

 

Anja Siebert-Bright


Der Lärm und der Staub der Kirchensanierung

machten nicht nur unseren Mitarbeitenden,

sondern auch den Kindern der beiden Kitas und den drei Familien im Pfarrhaus arg zu schaffen. Sowohl unser Architekt wie auch wir waren wohl etwas naiv mit der Hoffnung, die gewaltigen Baumaßnahmen im Innern ließen sich in den Sommerferien bewältigen. Der Adventsbasar wird nun in einer Baustelle stattfinden und der neue geräumige Fahrstuhl wird erst im nächsten

Jahr in Betrieb gehen. Auch der untere Teil der

Bild: pixabay/ pixel2013

Fassade kann erst im Frühjahr saniert werden, wenn wir sicher sind, dass der Frost nicht gleich wieder die neuen Fugen zerstört. Aber es gibt auch Lichtblicke: Die roten Ziegel des Turms sehen in der Abendsonne wunderbar aus. Die bei Redaktionsschluss erst halb fertigen Toiletten sind ansprechend, das barrierefreie WC macht vielen Gästen das Leben leichter. Das neue Licht im Gemeindesaal ist wunderbar und macht nicht mehr so schläfrig. Und der schicke Second-Hand-Vintage-Laden wird wohl im Januar eröffnen können.

 

 


W A H L E R G E B N I S

 

 

Die Gemeindekirchenratswahlen am 03. November 2019

in der Martin-Luther-Kirchengemeinde, Berlin-Neukölln,

führten zu folgendem Ergebnis:

 

 

Von den abgegebenen 191 Stimmzetteln war 0 ungültig.

 

Die Stimmen verteilen sich wie folgt:

  

Als Älteste sind gewählt:

 

1. Kirsten Reiber                       mit           131     Stimmen

2. Volker Weber                         mit           101     Stimmen

3. Norbert Busse                       mit            96      Stimmen

4. Carola Thumm-Söhle            mit            84      Stimmen

 

Somit sind Ersatzälteste:

 

1. Dr. Harald Iber                       mit             59      Stimmen

2. Klaus Kreutz                          mit            42      Stimmen

 

Gemäß § 24 Kirchengesetz kann innerhalb einer Woche nach Bekanntgabe der Namen der Gewählten gegen die Wahl oder die Gewählten schriftlich Beschwerde beim Kreiskirchenrat eingelegt werden.

 

Wir gratulieren allen Kandidatinnen und Kandidaten zu ihren guten Wahlergebnissen und wünschen ihnen viel Liebe und Kraft, Phantasie und Geduld, Nachsicht und Großmut in ihren Ämtern als gewählte Älteste und Ersatzälteste.

Wir danken den Wählerinnen und Wählern für ihr Interesse an unserer Gemeinde und ihre Mühe beim Erledigen ihres Wahlrechts.

 

 

Die Einführung der neuen Gemeindekirchenratsmitglieder im Gottesdienst und die anschließende konstituierende Sitzung ist für den 17. November 2019 vorgesehen.


 

 

 

 

 

 

 

Der BER lässt grüßen

Was den Gemeindekirchenrat beschäftigt

Schön sieht sie aus, unsere Kirchturmspitze ohne Gerüst in der Abendsonne: Frisches Rot und helle Fugen, dazu goldene Zeiger vor einem frisch gestrichenen Zifferblatt … Das dachten Pfarrer und Älteste, als sie im Juni zur GKR-Sitzung durch die Fuldastraße eilten. Doch das dicke Ende kam bald. 

1,6 Millionen Euro sollte die Sanierung von Kirche und Gemeindehaus kosten, das hatten Architekten und Elektroplaner geschätzt. Und für diese Summe hatten wir auch einen „geschlossenen Finanzierungsplan“ mit erheblichen Zuschüssen der Bundeskulturministerin, des Kirchenkreises Neukölln, der Landeskirche, der Lottostiftung Berlin, der Stiftung „Preußisches Kulturerbe“ und einem

Zuschuss des Landesdenkmalamtes. 335.000 € hätte unsere Gemeinde selbst aufbringen müssen. Dank vieler kleiner und großer Spenden und einer größeren Erbschaft war das zu stemmen. Aber dann kam es wie beim BER: Architekten, Denkmalschützer und Projektsteuerer entschieden mitten beim Bauen, alle Fugen zu erneuern und Hunderte von teuren Formsteinen in Glindow zu bestellen. Über

diesen „denkmalpflegerischen Mehraufwand“ von rund 250.000 € machte sich offenbar niemand Sorgen, und vor allem das Landesdenkmalamt sah keinerlei Veranlassung, die Mehrkosten durch eine Erhöhung

des Zuschusses wenigstens teilweise auszugleichen. Eine noch schönere Fassade auf Kosten einer armen Kirchengemeinde … Weiteres Unglück: Die Fachplaner für die Erneuerung der maroden Elektrik im Gebäudeinneren hatten sich gründlich verschätzt: Statt der veranschlagten 112.000 € kosteten die Arbeiten nach genauerem Rechnen nun plötzlich das Dreifache. Da war das Entsetzen groß. Der Kirchenkreis half uns und schenkte uns weitere 40.000 €, die Stiftung Preußisches Kulturerbe erhöhte ihren Zuschuss auf 30.000 €. Aber um für den Rest noch einmal Fördermittel des Bundes beantragen zu können, hätten die Arbeiten unterbrochen werden müssen. Das Gerüst an der Straßenfassade hätte zwar abgebaut werden können, aber die Sanierung der Rückseite und der Kirche hätten erst 2020 oder 2021 begonnen werden können. Denn Fördermittel werden nur dann bewilligt, wenn mit dem Bau noch nicht begonnen wurde. Bange Fragen: Würden unsere Förderanträge überhaupt Erfolg haben? Und um welche Summen würden sich die Baupreise in den kommenden Jahren erhöhen? Einen Baustopp konnte sich der GKR aus diesen guten Gründen dann doch nicht vorstellen. Hinzu kam der neuerdings häufige Starkregen. Er führte im Frühjahr zu zahlreichen Wassereinbrüchen in allen Teilen unseres

Gebäudes, in der Kirche brachte der Regen gar einen Teil der Decke zum Einsturz. Und den Rest gaben uns jene Bauarbeiter, die den abgeschlagenen Putz in den Regenrinnen liegen ließen, so dass sich das Wasser neue Wege suchen musste. Schließlich können die Kinder unserer beiden Kitas ihre Spielplätze in diesem Sommer nicht oder nur eingeschränkt nutzen. Alle wünschen sich deshalb sehnlichst, dass Wasser im Haus, Lärm und Dreck bald ein Ende haben. So biss der GKR in den sauren Apfel und

beschloss, auch ohne Fördermittel jetzt in einem Zug zu Ende zu bauen. Doch der Preis ist hoch: Zusätzlich zu den bereits beschlossenen 335.000 € müssen wir nun schlimmstenfalls weitere 550.000 € für die Sanierung aufbringen. Die letzte Hoffnung ist, dass unser Bezirksamt ein Einsehen hat und uns

mit Sanierungsmitteln hilft. Fazit: Bei einem so großen Loch in der Kasse brauchen wir weiterhin vielfache Unterstützung. Und hin und wieder eine etwas größere Spende oder Erbschaft, um die Last

mit unserer schönen, aber teuren Kirche auch weiterhin schultern zu können. 

Eine neue Baustelle

 

Nun also die Orgel ...

 

Die Orgel ist vor 60 Jahren, also im Jahr 1959, durch die Firma Walcker als ein zweimanualiges

Instrument errichtet worden. 1962 wurde sie um ein Rückpositiv auf die Dreimanualigkeit erweitert.

Der jetzige Zustand der Orgel wird von den verschiedenen Sachverständigen unterschiedlich beurteilt. Fakt ist, dass die Orgel zum einen stark verschmutzt ist und zum anderen diverse altersbedingte

technische Mängel durch Verschleißerscheinungen aufweist. Der Klang ist nach wie vor von erträglicher Qualität, wovon sich die Besucher*innen der Martin-Luther-Kirche sonntäglich überzeugen können.

Entsprechende Unzulänglichkeiten am Instrument können durch die Qualität der Organist*innen bisher gut kompensiert werden. Im Zuge der Umbauarbeiten in der Kirche der 1970er Jahre ist das Instrument ab und wieder aufgebaut worden. Die letzte Reinigung fand in den 1980er Jahren statt. Insofern sind die 2020 anstehende Generalinstandsetzung, die Reinigung sowie die Modernisierung der Orgel notwendige und überfällige Schritte. 

 

In einem noch genauer festzulegenden Zeitraum von ca. zwölf Wochen werden deshalb umfangreiche Ein-, Aus- und Umbauten an der Orgel vorgenommen und diese auf einen

technisch aktuellen Stand gebracht. Der Einbau einer sogenannten elektronischen Setzeranlage, mit der Organist*innen Registrierungen einspeichern können, erweist sich als eine sinnvolle und zukunftsweisende Erweiterung, zumal die Orgelelektrik aus Sicherheitsgründen ohnehin komplett erneuert werden muss. Mit den Arbeiten beauftragt werden soll laut Beschluss des Gemeindekirchenrates die Firma Alexander Schuke Orgelbau aus Werder/ Havel. Die Kosten der Orgelsanierung werden sich insgesamt auf ca. 105.000 € belaufen. Das diesjährige Kirchgeld wird diesem Projekt zu Gute kommen. Allen bisherigen Spender*innen danken wir sehr herzlich und freuen uns über jede weitere Unterstützung zur Erneuerung unserer Orgel!

 

Alexander Pabst

 

KONTO DER MARTIN-LUTHER-GEMEINDE:

Ev. Kirchenkreisverband Süd

Berliner Sparkasse

IBAN: DE 25 1005 0000 4955 1904 78

Verwendungszweck: Orgel

 

Nicht nur am Turm und an der Außenhülle der Martin-Luther-Kirche nagt der Zahn der Zeit, sondern auch an unserer Orgel. Dies hat die Begutachtung durch Orgelsachverständige sowie mehrerer

Orgelbaufirmen ergeben. 


Nachtcafé

 

Gerettet ist unser Obdachlosennachtcafé, das auch diesen Winter wieder einmal in der Woche 24 Übernachtungsplätze und eine warme Mahlzeit im Jugendclub anbietet. Denn das über viele Jahre bewährte Team musste wegen beruflicher Veränderungen die Arbeit aufgeben. Doch aus der Jugendarbeit heraus hat sich eine neue Gruppe gefunden, die in diesen Tagen von Peter Spanknebel und unserem Diakon Kalle Lange eingearbeitet werden. Damit niemand im Freien frieren muss.


Faire Gemeinde

 

Unsere Kirche verleiht seit kurzem den Titel „Faire Gemeinde“, wenn eine Kirchengemeinde bestimmte Nachhaltigkeits-Kriterien berücksichtigt, z. B. kein Einweg-Geschirr verwendet, mit Öko-Strom leuchtet, möglichst wenig Energie verbraucht, nur aus Pfandflaschen ausschenkt und vieles mehr. Unser Gemeindekirchenrat hat nun beschlossen, dass wir uns auf den Weg zur fairen, also nachhaltigen Gemeinde machen wollen. Manche Kriterien erfüllen wir schon, so trinken wir bei uns schon seit vielen Jahren nur fair gehandelten Öko-Kaffee und -Tee. Doch der Einkauf regional erzeugter Lebensmittel fällt uns schon schwerer, gibt es die in Supermärkten nicht so oft, und dann sind sie auch noch teurer als die Früchte aus Spanien. Doch der Weg ist das Ziel: Wir berichten über unsere Erfolge.


Sterben wird teurer

 

Schon 44 Gemeindemitglieder haben sich für das Urnen-Gemeinschaftsgrab unserer Gemeinde auf dem Alten St. Jacobi-Kirchhof am Hermannplatz angemeldet: ein attraktives Angebot, kann man doch mit einer einmaligen Summe die Friedhofsgebühren sowie die Kosten der Grabpflege für 20 Jahre im Voraus einzahlen. Doch die Berliner Friedhofsgebühren sind in den letzten Jahren um rund ein Drittel

gestiegen. Deshalb hat der GKR die Einmalzahlung für ein Urnengrab auf 1.500 € angehoben. Weitere Auskünfte erhalten Sie in unserem Gemeindebüro.


Die Lebensmittelausgabestelle Laib und Seele bei Martin Luther sucht tatkräftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sollten Lust haben, Lebensmittel zu sortieren, mutig genug sein, sich mit Schimmel und Matsch auseinanderzusetzen, und nicht davor zurückschrecken, Kisten zu schleppen, zu putzen und Kartons zu zerreißen. Immer Mittwochs von

                     

                          10:00 bis 15:00 Uhr oder von

                          12:00 bis 17:00/ 18:00 Uhr.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Bitte melden Sie sich bei unserem Gemeindemanager

Felix von Ploetz (Tel. 609 77 49-26, felix.von.ploetz@martin-lutherneukoelln.de)


Kaugummis in der Kirche

Vier fremdsprachige Gemeinden feiern regelmäßig Gottesdienste bei uns. Mit einer Gemeinde haben wir jedoch erhebliche Probleme, weil sie die Kirche sehr verschmutzt hinterlässt. Und nach jedem Gottesdienst sind unter den Kirchenstühlen Kaugummi-Reste zu finden. Wenn weitere Mahnungen

nicht helfen, wird der GKR wohl darüber nachdenken müssen, auf welche Weise wir unser Hausrecht wirkungsvoller ausüben können. 


Leitsystem

 

Immer wieder beobachten wir, dass sich Besucher unseres Gemeindehauses schwertun, einen bestimmten Raum zu finden. Ein „Leitsystem“, also Schilder, die den richtigen Weg weisen, soll im kommenden Jahr endlich die Orientierung erleichtern.


Bitte aufstehen - wenn es geht

 

In evangelischen Kirchen ist es üblich, sich zu den Gebeten im Gottesdienst zu erheben, so auch während der Fürbitten, die in der Regel zwischen den „Informationen“ und dem Vaterunser gebetet werden. Der Gemeindekirchenrat hat aber vor vielen Jahren beschlossen, dass wir in der Martin-Luther-

Kirche während der Fürbitten sitzen bleiben; er wollte damit den Älteren und Schwächeren das lange Stehen ersparen. Doch diese Regel hat alle Gäste unserer Gemeinde verunsichert, oft standen sie auf,

wie sie das aus anderen Gemeinden gewohnt sind. Dann erhoben sich spontan auch andere, Unruhe entstand. Damit soll nun Schluss sein. Nach einem neuen GKR-Beschluss stehen wir ab jetzt wieder zu den Fürbitten auf und bleiben bis zum Vaterunser stehen. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Wem

das Aufstehen schwerfällt, der darf gern wie bisher sitzen bleiben, auch während des Vaterunser und der Lesung des Evangeliums. Unsere schönen Gottesdienste sollen Freude machen und keine Schmerzen verursachen. 

 

Ralf Nordhauß


Ehrenamtliche fürs Sonntagscafé gesucht

 

 

Seit 19 Jahren gibt es jetzt das Kirchencafé und stets freuen sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher über unser Sonntagscafé nach dem Gottesdienst. 

 

Leckere Brötchen werden verschmaust, Milchcafé wird genossen und die Kuchenstücke werden im Nu verdrückt. Es ist immer eine schöne gemeinsame Zeit, die viele Menschen sehr genießen. Aber unser Sonntagscafé braucht natürlich auch tatkräftige Menschen, die es vorbereiten und hinter Tresen stehen.  Wir suchen hierfür dringend Ehrenamtliche, die Lust und Freude daran haben, von Zeit zu Zeit Sonntag morgens bis ca. 13:00 Uhr unser Café zu öffnen. 

Wäre das nicht etwas für Sie?

Dann melden Sie sich doch bitte bei unserem Gemeindemanager Felix von Ploetz, Tel.: 609 77 49 26. 

 

Wir freuen uns auf Sie!