Neuigkeiten


Am Sonntag, den 01. November 2020 findet die Fusion der beiden Gemeinden Genezareth und 

Martin Luther statt. Am selben Tag wird auch der GKR für die neue Gemeinde gewählt.

 

Wahltag ist Sonntag, der 01.11.2020. Gewählt wird in der

 

Martin-Luther-Kirche, Fuldastr. 50, 12045 Berlin, in der Zeit von 11:00 bis 14:00 Uhr und in der Genezarethkirche, Herrfurthpl. 14, 12049 Berlin, in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr.

 

Bitte bringen Sie Ihren Personlausweis zur Wahl mit. Auch Briefwahl ist möglich. Den Briefwahlschein können Sie persönlich oder durch Bevollmächtigte mündlich oder schriftlich bei uns anfordern. Wir stellen Ihnen auf den folgenden Seiten die Frauen und Männer vor, die sich zu unserer großen Freude bereit erklärt haben, für unseren GKR zu kandidieren. Bitte unterstützen Sie die Kandidat*innen durch Ihre Teilnahme an der Wahl! 

Unsere Kandidaten:


Eine neue Baustelle

 

Nun also die Orgel ...

 

Nicht nur am Turm und an der Außenhülle der Martin-Luther-Kirche nagt der Zahn der Zeit, sondern auch an unserer Orgel. Dies hat die Begutachtung durch Orgelsachverständige sowie mehrerer

Orgelbaufirmen ergeben.

 

Die Orgel ist vor 60 Jahren, also im Jahr 1959, durch die Firma Walcker als ein zweimanualiges

Instrument errichtet worden. 1962 wurde sie um ein Rückpositiv auf die Dreimanualigkeit erweitert.

Der jetzige Zustand der Orgel wird von den verschiedenen Sachverständigen unterschiedlich beurteilt. Fakt ist, dass die Orgel zum einen stark verschmutzt ist und zum anderen diverse altersbedingte

technische Mängel durch Verschleißerscheinungen aufweist. Der Klang ist nach wie vor von erträglicher Qualität, wovon sich die Besucher*innen der Martin-Luther-Kirche sonntäglich überzeugen können.

Entsprechende Unzulänglichkeiten am Instrument können durch die Qualität der Organist*innen bisher gut kompensiert werden. Im Zuge der Umbauarbeiten in der Kirche der 1970er Jahre ist das Instrument ab und wieder aufgebaut worden. Die letzte Reinigung fand in den 1980er Jahren statt. Insofern sind die 2020 anstehende Generalinstandsetzung, die Reinigung sowie die Modernisierung der Orgel notwendige und überfällige Schritte. 

 

In einem noch genauer festzulegenden Zeitraum von ca. zwölf Wochen werden deshalb umfangreiche Ein-, Aus- und Umbauten an der Orgel vorgenommen und diese auf einen

technisch aktuellen Stand gebracht. Der Einbau einer sogenannten elektronischen Setzeranlage, mit der Organist*innen Registrierungen einspeichern können, erweist sich als eine sinnvolle und zukunftsweisende Erweiterung, zumal die Orgelelektrik aus Sicherheitsgründen ohnehin komplett erneuert werden muss. Mit den Arbeiten beauftragt werden soll laut Beschluss des Gemeindekirchenrates die Firma Alexander Schuke Orgelbau aus Werder/ Havel. Die Kosten der Orgelsanierung werden sich insgesamt auf ca. 105.000 € belaufen. Das diesjährige Kirchgeld wird diesem Projekt zu Gute kommen. Allen bisherigen Spender*innen danken wir sehr herzlich und freuen uns über jede weitere Unterstützung zur Erneuerung unserer Orgel!

 

Pfarrer Alexander Pabst

 

KONTO DER MARTIN-LUTHER-GEMEINDE:

Ev. Kirchenkreisverband Süd

Berliner Sparkasse

IBAN: DE 25 1005 0000 4955 1904 78

Verwendungszweck: Orgel

 


Vieles wird nun zu entscheiden sein: Welche Mitarbeitenden der beiden Gemeinden in Nordwest wechseln in unsere neue Gemeinde? Welche Projekte  können wir entwickeln, um Menschen anzusprechen? Wie werden wir attraktiver für unseren Kiez? Wie können wir unsere Kräfte bündeln, um neue Dinge zu wagen, die unsere Gemeinde zukunftsfähig machen? Darüber werden wir in den kommenden Wochen ausgiebig gemeinsam beraten und Sie auch in der GEMEINDEzeitung informieren.

 

Pfiffige unter Ihnen werden nun fragen: Wenn alle Mitarbeitenden weiterarbeiten und die Genezareth-Kirche als Interreligiöses Zentrum weiter besteht, wo wird dann Geld gespart? Darauf gibt es zwei Antworten: In einer so großen Gemeinde können die beruflich Mitarbeitenden effektiver arbeiten und sich besser gegenseitig unterstützen und vertreten. So kann der „Output“ größer sein, und die Folgen einer in Zukunft einzusparenden Stelle wären nicht ganz so gravierend. Der Genezareth-Gemeinde gehören neben der Kirche ein großes Gemeindehaus (in dem zurzeit noch die Oberstufe der Evangelischen Schule Neukölln zu Hause ist) und ein Wohnhaus mit einer Kindertagesstätte. Alle drei Gebäude wird der Kirchenkreis Neukölln übernehmen und bewirtschaften, so dass unsere neue Gemeinde von den Gebäudekosten vollständig entlastet ist. Als Gast des Kirchenkreises dürfen wir aber die Kirche und die Nebenräume kostenlos nutzen. Wir sind überzeugt, dass es bei diesen Ausgangsbedingungen möglich sein wird, beide Standorte mit besonderen, sich gegenseitig ergänzenden und bereicherenden Angeboten mit Leben zu füllen.

 

Ralf Nordhauß mit Ergänzungen von Monika Krauth und Anja Siebert-Bright

 

Fotos: Monika Krauth


Gemeinsam mit Harke und Laubrechen

Unter dem Motto „Da mach ich mit“ trafen sich am letzten warmen Samstag im Oktober 2019 Angehörige unserer Gemeinschaftsgrabstelle auf dem Alten St. Jacobi Friedhof an der

Karl-Marx-Straße. Wir haben rund um unsere Grabstelle das Laub zusammen geharkt, die Wege gefegt und unsere Grabstelle schön gemacht. Nach getaner Arbeit saßen wir noch im Café Jacobi bei Kaffee und Kuchen in der Sonne zusammen. Es hat uns viel Freude gemacht miteinander alles schön zu machen. So wollen wir uns im Frühling wieder treffen.

 

Hannelore Bock und Gerlind Baas


 

 

 

 

 

 

 

Der BER lässt grüßen

Was den Gemeindekirchenrat beschäftigt

Schön sieht sie aus, unsere Kirchturmspitze ohne Gerüst in der Abendsonne: Frisches Rot und helle Fugen, dazu goldene Zeiger vor einem frisch gestrichenen Zifferblatt … Das dachten Pfarrer und Älteste, als sie im Juni zur GKR-Sitzung durch die Fuldastraße eilten. Doch das dicke Ende kam bald. 

1,6 Millionen Euro sollte die Sanierung von Kirche und Gemeindehaus kosten, das hatten Architekten und Elektroplaner geschätzt. Und für diese Summe hatten wir auch einen „geschlossenen Finanzierungsplan“ mit erheblichen Zuschüssen der Bundeskulturministerin, des Kirchenkreises Neukölln, der Landeskirche, der Lottostiftung Berlin, der Stiftung „Preußisches Kulturerbe“ und einem

Zuschuss des Landesdenkmalamtes. 335.000 € hätte unsere Gemeinde selbst aufbringen müssen. Dank vieler kleiner und großer Spenden und einer größeren Erbschaft war das zu stemmen. Aber dann kam es wie beim BER: Architekten, Denkmalschützer und Projektsteuerer entschieden mitten beim Bauen, alle Fugen zu erneuern und Hunderte von teuren Formsteinen in Glindow zu bestellen. Über

diesen „denkmalpflegerischen Mehraufwand“ von rund 250.000 € machte sich offenbar niemand Sorgen, und vor allem das Landesdenkmalamt sah keinerlei Veranlassung, die Mehrkosten durch eine Erhöhung

des Zuschusses wenigstens teilweise auszugleichen. Eine noch schönere Fassade auf Kosten einer armen Kirchengemeinde … Weiteres Unglück: Die Fachplaner für die Erneuerung der maroden Elektrik im Gebäudeinneren hatten sich gründlich verschätzt: Statt der veranschlagten 112.000 € kosteten die Arbeiten nach genauerem Rechnen nun plötzlich das Dreifache. Da war das Entsetzen groß. Der Kirchenkreis half uns und schenkte uns weitere 40.000 €, die Stiftung Preußisches Kulturerbe erhöhte ihren Zuschuss auf 30.000 €. Aber um für den Rest noch einmal Fördermittel des Bundes beantragen zu können, hätten die Arbeiten unterbrochen werden müssen. Das Gerüst an der Straßenfassade hätte zwar abgebaut werden können, aber die Sanierung der Rückseite und der Kirche hätten erst 2020 oder 2021 begonnen werden können. Denn Fördermittel werden nur dann bewilligt, wenn mit dem Bau noch nicht begonnen wurde. Bange Fragen: Würden unsere Förderanträge überhaupt Erfolg haben? Und um welche Summen würden sich die Baupreise in den kommenden Jahren erhöhen? Einen Baustopp konnte sich der GKR aus diesen guten Gründen dann doch nicht vorstellen. Hinzu kam der neuerdings häufige Starkregen. Er führte im Frühjahr zu zahlreichen Wassereinbrüchen in allen Teilen unseres

Gebäudes, in der Kirche brachte der Regen gar einen Teil der Decke zum Einsturz. Und den Rest gaben uns jene Bauarbeiter, die den abgeschlagenen Putz in den Regenrinnen liegen ließen, so dass sich das Wasser neue Wege suchen musste. Schließlich können die Kinder unserer beiden Kitas ihre Spielplätze in diesem Sommer nicht oder nur eingeschränkt nutzen. Alle wünschen sich deshalb sehnlichst, dass Wasser im Haus, Lärm und Dreck bald ein Ende haben. So biss der GKR in den sauren Apfel und

beschloss, auch ohne Fördermittel jetzt in einem Zug zu Ende zu bauen. Doch der Preis ist hoch: Zusätzlich zu den bereits beschlossenen 335.000 € müssen wir nun schlimmstenfalls weitere 550.000 € für die Sanierung aufbringen. Die letzte Hoffnung ist, dass unser Bezirksamt ein Einsehen hat und uns

mit Sanierungsmitteln hilft. Fazit: Bei einem so großen Loch in der Kasse brauchen wir weiterhin vielfache Unterstützung. Und hin und wieder eine etwas größere Spende oder Erbschaft, um die Last

mit unserer schönen, aber teuren Kirche auch weiterhin schultern zu können. 


Faire Gemeinde

 

Unsere Kirche verleiht seit kurzem den Titel „Faire Gemeinde“, wenn eine Kirchengemeinde bestimmte Nachhaltigkeits-Kriterien berücksichtigt, z. B. kein Einweg-Geschirr verwendet, mit Öko-Strom leuchtet, möglichst wenig Energie verbraucht, nur aus Pfandflaschen ausschenkt und vieles mehr. Unser Gemeindekirchenrat hat nun beschlossen, dass wir uns auf den Weg zur fairen, also nachhaltigen Gemeinde machen wollen. Manche Kriterien erfüllen wir schon, so trinken wir bei uns schon seit vielen Jahren nur fair gehandelten Öko-Kaffee und -Tee. Doch der Einkauf regional erzeugter Lebensmittel fällt uns schon schwerer, gibt es die in Supermärkten nicht so oft, und dann sind sie auch noch teurer als die Früchte aus Spanien. Doch der Weg ist das Ziel: Wir berichten über unsere Erfolge.


Sterben wird teurer

 

Schon 44 Gemeindemitglieder haben sich für das Urnen-Gemeinschaftsgrab unserer Gemeinde auf dem Alten St. Jacobi-Kirchhof am Hermannplatz angemeldet: ein attraktives Angebot, kann man doch mit einer einmaligen Summe die Friedhofsgebühren sowie die Kosten der Grabpflege für 20 Jahre im Voraus einzahlen. Doch die Berliner Friedhofsgebühren sind in den letzten Jahren um rund ein Drittel

gestiegen. Deshalb hat der GKR die Einmalzahlung für ein Urnengrab auf 1.500 € angehoben. Weitere Auskünfte erhalten Sie in unserem Gemeindebüro.


Die Lebensmittelausgabestelle Laib und Seele bei Martin Luther sucht tatkräftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sollten Lust haben, Lebensmittel zu sortieren, mutig genug sein, sich mit Schimmel und Matsch auseinanderzusetzen, und nicht davor zurückschrecken, Kisten zu schleppen, zu putzen und Kartons zu zerreißen. Immer Mittwochs von

                     

                          10:00 bis 15:00 Uhr oder von

                          12:00 bis 17:00/ 18:00 Uhr.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Bitte melden Sie sich bei unserem Gemeindemanager

Felix von Ploetz (Tel. 609 77 49-26, felix.von.ploetz@martin-lutherneukoelln.de)


Ehrenamtliche fürs Sonntagscafé gesucht

 

 

Seit 19 Jahren gibt es jetzt das Kirchencafé und stets freuen sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher über unser Sonntagscafé nach dem Gottesdienst. 

 

Leckere Brötchen werden verschmaust, Milchcafé wird genossen und die Kuchenstücke werden im Nu verdrückt. Es ist immer eine schöne gemeinsame Zeit, die viele Menschen sehr genießen. Aber unser Sonntagscafé braucht natürlich auch tatkräftige Menschen, die es vorbereiten und hinter Tresen stehen.  Wir suchen hierfür dringend Ehrenamtliche, die Lust und Freude daran haben, von Zeit zu Zeit Sonntag morgens bis ca. 13:00 Uhr unser Café zu öffnen. 

Wäre das nicht etwas für Sie?

Dann melden Sie sich doch bitte bei unserem Gemeindemanager Felix von Ploetz, Tel.: 609 77 49 26. 

 

Wir freuen uns auf Sie!