TURMRETTUNG AKTUELL


Der Turmbau zu Neukölln

 

Jetzt ist er endlich da, der Förderbescheid des Landesdenkmalamts Berlin über die 300.000 €, die uns Bundeskulturministerin Monika Grütters (auf Empfehlung des Neuköllner Abgeordneten Fritz Felgentreu)

schon vor zwei Jahren zur Verfügung stellte. In Berlin dauert eben alles ein wenig länger. Aber immerhin haben wir bereits Anfang Juni die Genehmigung erhalten, die Bauleistungen schon vor der Bewilligung der Fördermittel auszuschreiben. Die Ausschreibungen laufen also und wenn alles klappt, könnte vielleicht noch in diesem Jahr mit der Sanierung von Kirchturm und Fassaden begonnen werden. Es sei denn, der Wintereinbruch lässt es geraten sein, den Baubeginn aufs nächste Frühjahr zu verschieben …


Berliner Lottospieler helfen

 

200.000 € fehlten uns noch, um die Finanzierung der dringend notwendigen Sanierung von Kirche und Gemeindehaus zu schließen. Über diese Summe stellten wir deshalb einen Antrag an die Berliner Lotto-Stiftung. Zuvor hatten die Bundekulturministerin (auf Empfehlung des Neuköllner Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu), die Landeskirche, das Landesdenkmalamt, der Kirchenkreis

Neukölln und einige Stiftungen bereits Gelder in beträchtlicher Höhe in Aussicht gestellt.

 

Auch die Unterstützung unserer Neuköllner Bürgermeisterin Franziska Giffey hat geholfen, die sechs Mitgliedes des Lottokuratoriums zu überzeugen, dass das Geld bei uns gut angelegt ist. Schließlich kannten sie unsere Kirche und ihre Bedeutung für den Neuköllner Norden von einem Treffen von Senat und Kirchenleitung in unserem Haus. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), die Senatorinnen Ramona Pop (Die Grünen) und Katrin Lompscher (Die Linke) sowie die Abgeordneten Raed Saleh (SPD), Florian Graf (CDU) und Carola Bluhm (Die Linke) stimmten kurz vor Weihnachten

unserem Antrag zu, der jetzt noch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eingehend geprüft wird. Ein wunderbares Geschenk zum Fest.

Für Ihre Unterstützung in dieser Angelegenheit danken wir auch erneut Fritz Felgentreu sowie Christian Meißner, Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU.

 

Zwar stehen einige der schriftlichen Bescheide noch aus, aber wir vertrauen darauf, dass alle Zuwendungsgeber ihr Wort halten: Dann nämlich haben wir die notwendigen 1.637.598,50 € für die Reparaturen der Dächer und Fassaden sowie die Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung

zusammen. Und gehen davon aus, noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen zu können.


Wir brauchen weiter Ihre Hilfe

 

Allerdings müssen wir einen Eigenanteil von 314.179,50 € als Gemeinde selbst aufbringen, zuzüglich weiterer 20.000 €, weil die Stiftung KiBa unser Vorhaben leider nicht fördern möchte. Ein gutes Drittel davon haben Mitglieder und Freunde von Martin Luther durch einige große und viele kleine Spenden bereits zusammengetragen. Wir sind daher darauf angewiesen, dass Sie das große Bauvorhaben auch in der Zukunft mit Ihren Spenden großzügig unterstützen. 


An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

 

Welch ein Glück: Nach 2-jähriger Vorbereitung haben das Landesdenkmalamt und die Neuköllner Denkmalschutzbehörde

zugestimmt, dass Turm, Kirche und Gemeindehaus nun umfassend instandgesetzt werden können. Dabei sind hohe Auflagen zu beachten: Alles soll außen wieder so werden wie 1909 oder – nachdem 1944 in die Kirche eine Bombe fiel – wie in den 50er Jahren. Gott sei Dank dürfen im Inneren die Einbauten aus den 70er Jahren bleiben. Ich weiß gar nicht, zum wievielten Mal der GKR einen überarbeiteten Finanzierungsplan für diese große Sanierungsmaßnahme beschlossen hat. Die 300.000 € Bundesmittel, die uns unser Bundestagsabgeordneter

Fritz Felgentreu vermittelt hat, sind eine gute Grundlage. Im Juni galt es aber, den Wegfall eines weiteren Teils der in Aussicht

gestellten Zuschüsse aufzufangen, was mit dem guten Willen der Landeskirche und unseres Neuköllner Kirchenkreises zu gelingen scheint. Die stolze Summe von 1.610.698,05 € soll es kosten, wenn unsere Kirche von außen wieder aussieht wie neu. Die im Krieg zerstörten Giebel werden aber nicht wiederaufgebaut, und auch der Turm bekommt seinen 1948 für die Tempelhofer Flugzeuge abgenommenen hohen Helm nicht zurück. Und im Inneren wird vieles erneuert, was nach 50 Jahren marode ist, wie manche Strom- und Wasserleitungen sowie der Fahrstuhl.

Rund 330.000 € müssen wir als Gemeinde selbst dazu beitragen. rund 100.000 € weist unser Spendenanzeiger neben dem Eingang zum Café derzeit aus.

 

Sie sehen, Ihre Spende ist weiter sehr notwendig und willkommen!

 

Ralf Nordhauß

 

 

 

 

Steine und Fugen

 

Mit einer Flugdrohne wurde unsere Kirche vermessen und fotografiert; am Bildschirm ist nun jedes Detail zu erkennen. So wissen wir ganz genau, welche Steine an der Fassade fehlen, wo der Putz lose ist und welche Fugen gefährlich ausgewaschen sind – auch an der Spitze des Turms. Eine unentbehrliche

Grundlage für die Planung der Reparaturarbeiten durch unsere Architekten Schlotter und Körner vom Büro BASD.

 

Gut Ding will Weile haben...

 

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu sucht derweil nach Wegen, die finanzierung des zweiten Bauabschnitts durch die Bundesregierung zu beschleunigen – wie gut, dass unsere Gemeinde so viele Freunde hat: Auch unsere Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey unterstützt uns

nach Kräften. Doch ohne Ihre Unterstützung schaffen wir es nicht: Für den 2. Abschnitt müssen wir mindestens 60.000 € selbst aufbringen, je nachdem wie viele Fördermittel wir bekommen. Das steht im Moment noch nicht fest, die Anträge sind gestellt. Wenn Sie dabei helfen wollen: Unser Spendenkonto

finden Sie unten auf der Seite. Stichwort

„Turmrettung“.

 

„Ich sehe ja immer noch kein Gerüst am Turm! Haben Sie etwa meine Spende für etwas Anderes ausgegeben?“ fragte mich unlängst eine Frau nach dem Gottesdienst. Ich konnte sie beruhigen: Die gesamten 103.291,48 Euro, die bis jetzt von vielen kleinen und auch einigen großen Spendern gestiftet wurden, liegen wohlverwahrt bei unserer Bank und warten darauf, dass es nun los geht mit der Sanierung unseres Hauses. Doch warum sind noch keine Bauarbeiter zu sehen?

Nun, dafür gibt es einen Grund: Die Denkmalschutz - Experten denken seit vielen Monaten über den notwendigen Umfang der Arbeiten und die denkmalgerechte Ausführung nach. Das ist unvermeidbar, wenn man an einem geschützten Baudenkmal baut. Und da es untersagt ist, mit dem Bauen anzufangen, bevor alle Förderbescheide und Genehmigungen vorliegen, müssen wir das Schutzgerüst vor unserer Kirche nun noch eine Weile länger stehen lassen: Damit niemand durch einen herabfallenden Ziegelstein verletzt wird. Aber wir sind natürlich überglücklich, dass unsere Gemeinde eine so große Unterstützung des Staates und des Kirchenkreises Neukölln erfährt. Und wir freuen uns, dass sich unser Bundestagsabgeordneter Dr. Fritz Felgentreu für uns einsetzt, ebenso wie unsere Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey.

Durch die Verzögerung haben wir noch etwas Zeit, die notwendigen Eigenmittel zu sammeln. Für die zweite Hälfte der Baukosten mussten wir uns dazu verpflichten, weitere 50.000 € als Eigenmittel aufzubringen. Wir freuen uns deshalb weiterhin über alle Spenden für unseren Turm. Damit er auch noch in 100 Jahren die Neuköllner einlädt, bei Martin Luther mitzumachen. Das Spendenkonto finden Sie auf der Rückseite, der Verwendungszweck lautet „Turmrettung“.

 

Ralf Nordhauß

 

SONDERKONTO TURMRETTUNG

Empfänger: Ev. Kirchengemeinde

Martin Luther Neukölln

Bank: Ev. Darlehensgenossenschaft e.G. Berlin

IBAN: DE46520604100403900096

BIC: GENODEF1EDG

Verwendungszweck „Turmrettung“

 

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Anschrift mit anzugeben, damit wir Ihnen die Spendenbescheinigung zusenden können. Danke, dass Sie mitmachen!